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Senghor Logistics
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NACHRICHT

Warum gibt es eine Mindestgebühr für LCL-Seefracht?

Eine häufige Frage, die beim Umgang mit LCL auftauchtSeefrachtEin häufiges Problem sind die Mindestgebühren. Viele Importeure fragen sich, warum selbst bei geringem Sendungsvolumen eine feste Mindestgebühr anfällt. Senghor Logistics möchte diese Praxis aufklären und die Gründe für die Mindestgebühren im LCL-Seefrachtverkehr erläutern.

Was ist LCL-Seefracht?

LCL-Seefracht bedeutet, dass Ihre Fracht sich den Containerplatz mit der Fracht anderer Versender teilt. Sie müssen keine komplette Containerladung (FCL) buchen; Sie bezahlen nur den tatsächlich genutzten Platz – üblicherweise berechnet in Kubikmetern (CBM).

Diese Versandart ist wirtschaftlich für kleine bis mittelgroße Sendungen, erfordert aber im Vergleich zum FCL-Versand mehr Bearbeitungsschritte.

Was sind Mindestgebühren?

Mindestgebühren bezeichnen den niedrigsten Betrag, den ein Spediteur oder Frachtführer für eine LCL-Sendung berechnet, unabhängig davon, wie klein die Ladung ist.

Zum Beispiel:

Sie versenden 0,5 CBM. Die Mindestgebühr basiert auf 1 CBM.

Ihnen wird so in Rechnung gestellt, als hätten Sie 1 Kubikmeter versendet.

Die Notwendigkeit von Mindestgebühren

1. Betriebskosten

Spediteure und Schifffahrtsunternehmen haben bei der Abwicklung von LCL-Sendungen (Teilladungen) verschiedene Betriebskosten, darunter:

Be- und Entladen von Containern:Das Be- und Entladen von Waren aus Containern erfordert Arbeitskräfte und Ausrüstung, was die Gesamtkosten erhöht.

Diese Konsolidierung erfordert mehrere manuelle Schritte:

Warenannahme im Ursprungslager;

Planung der Stauung zur Gewichtsverteilung und Vermeidung von Beschädigungen;

Das Befüllen des Containers in einer bestimmten Reihenfolge, damit eine Entfestigung möglich ist;

Für jeden Co-Loader wird ein separater Frachtbrief, ein separates Frachtmanifest und separate Zollanmeldungen erstellt.

Dokumente und Zollabfertigung:Für jede Sendung sind Dokumentation, Zollabfertigung und Konformitätsprüfungen erforderlich, was zeitaufwändig und teuer sein kann.

Transport und Lagerhaltung:Auch für den Transport und die Lagerung von Stückgut (LTL) bis hin zur Konsolidierung fallen Logistikkosten an.

2. Containernutzung und Platzaufteilung

Selbst kleinste Sendungen belegen wertvollen Containerraum. Terminals und Spediteure berechnen die Containernutzung anhand eines Mindestvolumens in Kubikmetern. Wird dieses Mindestvolumen nicht erreicht, bleibt der verbleibende Raum ungenutzt, verursacht aber dennoch Kosten. Die Festlegung einer Mindestgebühr gleicht diese Kosten aus, gewährleistet eine faire Ressourcenverteilung und fördert eine effiziente Raumnutzung.

3. Dokumentation und Risiko – Gleich für alle Unternehmensgrößen

(Dies wurde bereits oben erwähnt.) Die Erstellung aller erforderlichen Export-/Importdokumente für eine Sendung von 0,5 m³ ist nahezu genauso zeitaufwendig und mit demselben Haftungsaufwand verbunden wie für eine Sendung von 5 m³. Ihr Spediteur muss: die Warenbeschreibung und die HS-Codes prüfen; den Frachtbrief ausstellen; mit den ausländischen Agenten kommunizieren; den Transit überwachen und Ausnahmen bearbeiten.

Das Risiko ist nicht gleich null, nur weil die Sendung klein ist. Die Mindestgebühr stellt sicher, dass auch die kleinste Sendung angemessen zu diesen Gemeinkosten beiträgt.

4. Branchenweite einheitliche Abrechnungsregeln

Die Mindestgebühr für LCL-Sendungen ist keine willkürliche Regel, die von einzelnen Spediteuren festgelegt wird – es handelt sich um einen globalen Branchenstandard, der die Abläufe standardisieren und Fairness sowohl für Importeure als auch für Logistikdienstleister gewährleisten soll.

Dieser Standard existiert aus zwei wesentlichen Gründen:

(1) Einfachheit und Transparenz:

Eine einheitliche Mindestgebühr beseitigt Unklarheiten und gewährleistet die faire Behandlung aller Importeure. Ohne diesen Standard müssten Speditionsunternehmen für jede noch so kleine Sendung komplexe Gebühren berechnen, was zu Inkonsistenzen und potenziellen Streitigkeiten führen würde.

(2) Abstimmung mit globalen Partnern:

Zielhäfen, Lagerhäuser und lokale Agenten haben ebenfalls eigene Mindestgebühren. Speditionsunternehmen müssen diese Kosten an die Importeure weitergeben, da sie die von ihren globalen Partnern erhobenen Mindestgebühren nicht übernehmen können.

Kurz gesagt, die Mindestgebühr für LCL ist keine willkürliche Gebühr, sondern spiegelt die tatsächlichen Kosten wider. Für kleine Sendungen ohne dringenden Liefertermin ist LCL weiterhin die kostengünstigste Option. Bei einem Sendungsvolumen von etwa einem Kubikmeter empfiehlt es sich, das Mindestvolumen für die Gebühr auszuschöpfen, um ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen.

Bei Fragen zu FCL- oder LCL-Frachtraten können Sie sich gerne an uns wenden.Kontaktieren Sie uns.


Veröffentlichungsdatum: 24. April 2026