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Maersk-Zuschlagsanpassung, Kostenänderungen für Routen von Festlandchina und Hongkong nach IMEA

Maersk hat kürzlich angekündigt, die Zuschläge für Lieferungen vom chinesischen Festland und Hongkong nach IMEA (indischer Subkontinent) anzupassen.Naher OstenUndAfrika).

Die anhaltenden Schwankungen im globalen Schifffahrtsmarkt und die veränderten Betriebskosten sind die Hauptgründe für die Anpassung der Zuschläge durch Maersk. Unter dem Einfluss verschiedener Faktoren wie der sich wandelnden globalen Handelsströme, der schwankenden Treibstoffpreise und der veränderten Hafenbetriebskosten müssen Reedereien die Zuschläge anpassen, um Einnahmen und Ausgaben auszugleichen und die operative Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Arten der Zuschläge und Anpassungen

Hochsaisonzuschlag (PSS):

Die Hochsaisonzuschläge für einige Strecken vom chinesischen Festland in die IMEA-Region werden erhöht. Beispielsweise wird der bisherige Hochsaisonzuschlag für die Strecke vom Hafen Shanghai nachDubaiDer Preis lag bei 200 US-Dollar pro TEU (20-Fuß-Standardcontainer) und wird erhöht auf250 US-Dollar pro TEUNach der Anpassung. Zweck der Anpassung ist es, dem erhöhten Frachtaufkommen und den vergleichsweise knappen Schifffahrtsressourcen auf dieser Route während eines bestimmten Zeitraums zu begegnen. Durch höhere Zuschläge in der Hochsaison können die Ressourcen sinnvoll verteilt werden, um die Pünktlichkeit des Frachttransports und die Qualität der Logistikdienstleistungen zu gewährleisten.

Der Hochsaisonzuschlag von Hongkong, China, in die IMEA-Region wird ebenfalls angepasst. Beispielsweise wird auf der Strecke von Hongkong nach Mumbai der Hochsaisonzuschlag von 180 US-Dollar pro TEU auf … erhöht.230 US-Dollarpro TEU.

Bunkeranpassungsfaktorzuschlag (BAF):

Aufgrund von Preisschwankungen auf dem internationalen Treibstoffmarkt wird Maersk den Treibstoffzuschlag für Lieferungen von Festlandchina und Hongkong in die IMEA-Region dynamisch anhand des Treibstoffpreisindex anpassen. (Anmerkung: Der letzte Satz scheint nicht zum Kontext zu passen und wurde daher nicht übersetzt.)DschiddaNehmen wir als Beispiel einen Hafen: Steigt der Treibstoffpreis um mehr als einen bestimmten Prozentsatz, erhöht sich auch der Treibstoffzuschlag entsprechend. Angenommen, der vorherige Treibstoffzuschlag betrug 150 US-Dollar pro TEU, so kann er nach einer Kostensteigerung aufgrund der gestiegenen Treibstoffpreise angepasst werden.180 US-Dollar pro TEUum den durch die gestiegenen Brennstoffkosten verursachten Betriebskostendruck auszugleichen.

Zeitpunkt der Umsetzung der Anpassung

Maersk plant, diese Zuschlagsanpassungen ab dem 1. Januar offiziell umzusetzen.1. Dezember 2024Ab diesem Datum unterliegen alle neu gebuchten Waren den neuen Zuschlagsregelungen, während für bestätigte Buchungen vor diesem Datum weiterhin die ursprünglichen Zuschlagsregelungen gelten.

Auswirkungen auf Ladungseigentümer und Spediteure

Gestiegene KostenFür Wareninhaber und Spediteure besteht die unmittelbarste Auswirkung in den gestiegenen Versandkosten. Ob Import- und Exportunternehmen oder professionelle Spedition – die Frachtkosten müssen neu bewertet und eine angemessene Aufteilung dieser Mehrkosten im Vertrag mit den Kunden geprüft werden. Beispielsweise hatte ein Bekleidungsexporteur ursprünglich 2.500 US-Dollar pro Container für den Transport vom chinesischen Festland in den Nahen Osten eingeplant (einschließlich des ursprünglichen Zuschlags). Nach der Anpassung des Maersk-Zuschlags könnten die Frachtkosten auf etwa 2.600 US-Dollar pro Container steigen, was die Gewinnspanne des Unternehmens schmälert oder Preisverhandlungen mit den Kunden erforderlich macht.

Anpassung der RoutenauswahlFrachteigentümer und Spediteure sollten die Routenwahl oder die Versandmethoden überdenken. Einige Frachteigentümer suchen möglicherweise nach anderen Speditionen mit wettbewerbsfähigeren Preisen oder erwägen, die Frachtkosten durch die Kombination von Land- und Seefracht zu senken.SeefrachtBeispielsweise können einige Frachteigentümer, die in der Nähe von Zentralasien ansässig sind und keine hohe Pünktlichkeit der Waren benötigen, ihre Waren zunächst auf dem Landweg zu einem Hafen in Zentralasien transportieren und dann eine geeignete Reederei auswählen, die sie in die IMEA-Region liefert, um den durch die Aufschlagsanpassung von Maersk verursachten Kostendruck zu vermeiden.

Senghor Logistics wird auch weiterhin die Frachtrateninformationen von Reedereien und Fluggesellschaften im Auge behalten, um Kunden bei der Erstellung von Versandbudgets bestmöglich zu unterstützen.


Veröffentlichungsdatum: 28. November 2024